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Datum:  04.05.2016 12:04:05

Aktive Gesellschaft – aktiver Schlaf?

postimage
In unserer modernen westlichen Gesellschaft lautet das Mantra: höher, schneller, weiter. Digitalisierung und Globalisierung bieten uns grenzenlose Möglichkeiten, verleihen uns aber auch eine „Rund um die Uhr“-Mentalität, mit der wir ständig flexibel, mobil und erreichbar sein wollen. Dem ganzen Optimierungswillen zum Opfer fällt unser Schlaf – und das in einem sehr schleichenden Prozess. Im Zuge der Gesundheitsbewegung rufen nun immer mehr Schlafforscher zu einem gesellschaftlichen Wandel auf.

Schlaf wird in der modernen Gesellschaft als Schwäche angesehen


Straßenlaternen brennen die ganze Nacht, Supermärkte sind mitunter 24 Stunden geöffnet, etwa 10 % der Berufstätigen arbeiten in Schicht- oder Nachtarbeit und der Fernseher bietet zu jeder Tages- und Nachtzeit ein vielfältiges Programm. Auch das Internet ermöglicht uns auf mobilen Geräten Medienkonsum rund um die Uhr. Dennoch müssen die meisten Menschen sich morgens vom Wecker aus dem Bett klingeln lassen, was darauf schließen lässt, dass die Anforderungen ihres natürlichen Biorhythmus nicht mit ihren Arbeitszeiten übereinstimmen. Das führt dazu, dass unsere Bevölkerung im Schnitt nur etwa 7 Stunden schläft – auch, wenn der Einzelne viel mehr benötigen würde. Nur etwa 3 % sind nämlich aufgrund einer genetischen Mutation wirkliche Wenigschläfer und kommen mit 4 Stunden Schlaf aus. Die Hälfte der Deutschen hingegen ist chronisch unausgeschlafen und leidet unter verschiedensten Schlafstörungen.

Beim Thema Schlaf zählt für uns heute die Effizienz: man ruht sich nur so lange aus, wie es unbedingt nötig ist, um wieder funktionieren zu können. Politiker, Manager und ähnliche gesellschaftliche Vorbilder propagieren schlaflose Nächte als Beweis für ihre Leistungsfähigkeit. Dass die Qualität unserer Arbeit allerdings sogar unter Schlafmangel leiden kann, vergessen die meisten. Dabei sind die Folgen eigentlich bekannt: Wissenschaftliche Experimente belegen, dass sich unser Körper zwar an eine kürzere Schlafdauer gewöhnen kann, unsere geistige Leistungsfähigkeit dabei allerdings enorm abnimmt.

Gesundheitsbewegung leitet gesellschaftlichen Wandel an


Aufzeichnungen des Philosophen Henry David Thoreau aus dem 19. Jahrhundert könnten so ähnlich auch heute dokumentiert werden: „Kaum hat ein Mensch ein halbstündiges Mittagsschläfchen gehalten, da hebt er schon beim Erwachen den Kopf hoch und fragt: 'Was gibt’s Neues?'“, schrieb er in seinem Buch „Walden oder Leben in den Wäldern". Unsere ständig müde Gesellschaft hat eine ganze Schlafindustrie zum Boomen gebracht. Inzwischen ziehen jedoch immer mehr Schlafforscher, Neurologen und Chronobiologen die Handbremse und fordern die Politik zum Handeln auf. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt beispielsweise der amerikanische Schlafforscher Jonathan Crary mit seinem Buch „24/7: Schlaflos im Spätkapitalismus“. Er vertritt die These, dass unsere globalisierte Welt die Nacht zum Tag werden lässt: Der Mensch soll rund um die Uhr kaufen, konsumieren und arbeiten können – im Schlaf hingegen produziert er keinen Mehrwert, was den Schlaf für Crary zur letzten Grenze einer „Ökonomisierung unseres Soziallebens“ macht.

Der Neurobiologe und Wissenschaftsjournalist Peter Spork hat in seinem Buch „Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft“ einen 8-Punkte-Plan aufgestellt, der dem Schlaf wieder einen zentralen Stellenwert in unserem Leben beimessen soll. Er fordert unter anderem die Abschaffung der Sommerzeit, einen späteren Schulstart und eine Reduktion von Nacht- und Schichtarbeit. Weiterhin sollen Berufstätige durch flexibilisierte Arbeitszeiten passend zu ihrem Chronotypen arbeiten dürfen. Die Umsetzung seines Plans sieht Spork für alle beteiligten Parteien als vorteilhaft an: während der Arbeitnehmer sich in der Folge generell wohler fühlt, profitieren Unternehmen von kreativeren und leistungsfähigeren Arbeitnehmern. Das Gesundheitssystem und damit die Politik könnte zudem durch verhinderte Folgekrankheiten von Schlafmangel eine Menge an Geld einsparen. „Die Gesellschaft würde kreativer, entspannter, weniger aggressiv, der Krankenstand – vor allem bei Nacht- und Schichtarbeit – würde spürbar sinken.“, so fasst Spork seine Vision zusammen. Erste Versuche dieses Ansatzes setzt aktuell beispielsweise die Stadt Bad Kissingen um, die zur ersten ChronoCity der Welt werden möchte.

Ein gutes Bett sorgt für eine gute Schlafqualität


Die Bedeutsamkeit erholsamen Schlafes in einer unausgeschlafenen Gesellschaft wird umso bedeutsamer. Dabei kommt es nicht nur auf die Menge, sondern vor allem auf die Qualität des Schlafes an, welche maßgeblich von unserem Bett und den zugehörigen Bettwaren beeinflusst wird. Aktive Menschen in der modernen Gesellschaft profitieren von Bettwaren, die ihren dynamischen Lebensstil unterstützen. Hier ist das Zudecken- und Kissenprogramm dormabell active genau die richtige Wahl. Gerade in den wärmeren Monaten empfiehlt es sich, eine leichte und atmungsaktive Zudecke zu verwenden, die das Klima in der Betthöhle ausgeglichen hält. Innerhalb des Programms dormabell active haben Sie die Wahl aus verschiedenen Ausführungen: Einem sommerleichten Faser-Steppbett mit Kühleffekt, einem mittelwarmen Faser-Steppbett, einer Kombination der beiden Decken, die das ganze Jahr über zu jeder Temperatur genutzt werden kann, oder dem Daunen-Steppbett mit optimaler Klimaregulierung. Passend dazu bieten die Schlafexperten auch diverse Kissen wie das Faserkissen dormabell active fresh an. Es besitzt eine temperaturausgleichende Hülle, die bei Bedarf sogar abgenommen und mit anderen dormabell Kopfkissen kombiniert werden kann. Sie lässt sich in einer Haushaltswaschmaschine bei 60 Grad leicht reinigen. Zusätzlichen Komfort ermöglichen Faserkugeln, mit denen Sie die Höhe des Kissens nach Ihren Wünschen anpassen können.

Die Diskussion rund um erholsamen Schlaf gewinnt in der modernen Zeit immer mehr an Relevanz. Die Schlafexperten von dormabell bleiben hier Ihr verlässlicher Partner, der Sie kompetent berät und die richtigen Produkte für Ihre Bedürfnisse kennt.

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